
Heute hatte ich die Möglichkeit mit der Entwicklung bei Zeiss einen speziellen Fall durchzuspielen.
Man weiss es zwar theoretisch, aber ich bin doch jedes Mal wieder überrascht, welchen Einfluss das Pupillenspiel doch auf die Stärke hat.
Leider scheint es keine Faustformel zu geben, an der man die Ergebnisse abschätzen kann, ausser dass tendenziell grössere Pupillen meist grössere Änderungen bedingen.
Nun werden auch Stärkenschwankungen erklärbar, die man früher auf Tagesform etc. abgeschoben hat oder sich teilweise während der Messung passiert sind. Das Thema bleibt megaspannend und bietet für meine Kunden sicher die Möglichkeit in ganz “neue Sphären des Sehens” vorzudringen.
Hallo Herr Wachter,
ich würde die Refra weiterhin nur bei guter Beleuchtung durchführen, denn die Unregelmässigkeiten, die die Abbildungsfehler höherer Ordnung verursachen, werden erst durch eine spezielle Optimierung beim Zeiss mathematisch berücksischtigt. Mit zunehmender Pupillengrösse drehen resultierende Astigmatismen in Richtung und Betrag teilweise massiv. Solange ich keine Möglichkeiten habe, wie mit einem i.Profiler Werte zu messen, wäre es mir zu heîss, denn in der meisten Zeit ist es heutzurage selbst nachts für den Mitteleuropäer nie ganz dunkel. Man kann an einer Punktlichquelle im dunkeln jedoch abschätzen, wie “anfällig” jemand für diese Probleme nachts ist. Was ich beschreiben wollte, ist, dass mir klar wurde, warum einige Kunden bei Messangaben so schwammige Angaben machen oder Zylinderwerte in der Linsenanpassung nicht stabil bleiben, liegt aus meiner Sicht an stark pumpenden Pupillen.
Mit Grüssen
Niels Rebien
Hallo Herr Rebien,
was hat die neue Erfahrung mit dem Pupillenspiel für konsequenzen bei uns in der Refraktion? Doch lieber bei schlechterem Licht refraktionieren, um bessere Ergebnisse zu bekommen?
Mfg.
M. Wachter